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Wohnraumlüftung im Altbau in Bayern: Effiziente Lüftungskonzepte für sanierte Wohn- und Gewerbegebäude im Raum München sichern Bausubstanz, Energieeffizienz und ESG-Vorgaben


Wohnraumlüftung im Altbau: Effiziente Lösungen für sanierte Häuser und Gewerbeimmobilien

Wohnraumlüftung im Altbau ist im Raum München zu einem zentralen Planungsthema geworden. Sanierte Bestandsgebäude, hochwertige Gewerbeflächen und exklusive Wohnnutzungen werden zunehmend nach energetischen, hygienischen und ESG-Kriterien beurteilt. Eine geeignete Lüftung im Altbau nachzurüsten ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der technischen Gebäudeausrüstung: Sie stabilisiert das Raumklima, schützt die Bausubstanz und trägt maßgeblich zur Energieeffizienz der Lüftung über den Nutzungszeitraum des Gebäudes bei.

Für Bauherren, kommunale und private Eigentümer, Investoren sowie Facility-Manager im Großraum München stellt sich die Aufgabe, Lüftungskonzepte in historische, teils denkmalgeschützte Strukturen so zu integrieren, dass Komfort, Energiekennwerte und rechtliche Vorgaben gleichzeitig erfüllt werden. Dies betrifft Wohngebäude ebenso wie Büro- und Verwaltungsbauten, Praxis- und Handelsflächen oder gemischt genutzte Immobilien.

Relevanz der Wohnraumlüftung im Altbau im Großraum München

Altbauten in München und Oberbayern werden häufig umfassend modernisiert, energetisch ertüchtigt und neu strukturiert. Neue Fenster mit hohen Dichtheitsklassen, nachträgliche Fassadendämmungen sowie optimierte Dachkonstruktionen senken den Heizwärmebedarf, reduzieren aber gleichzeitig den unbeabsichtigten Luftaustausch über Fugen und Undichtheiten. Der früher vorhandene „Leckageluftwechsel“ fällt weitgehend weg.

Ohne systematische Wohnraumlüftung im Altbau können in solchen sanierten Gebäuden Feuchte- und Schimmelprobleme entstehen, insbesondere an Wärmebrücken und in wenig beheizten Bereichen. Zusätzlich steigt das Risiko erhöhter CO₂-Konzentrationen, Geruchsbelastungen und einer Anreicherung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) aus Möbeln, Baustoffen oder Reinigungsmitteln. Diese Effekte treten in Gebäuden mit hoher Belegungsdichte, wie Büros oder Bildungseinrichtungen, besonders deutlich zutage.

Die ausschließliche Fensterlüftung ist in größeren Wohnanlagen, Unternehmenszentralen oder komplexen Gewerbeimmobilien kaum reproduzierbar sicherzustellen. Nutzungszeiten, Nutzerverhalten und Witterung sind nur begrenzt steuerbar. Hinzu kommt, dass häufiges Stoßlüften in der Heizperiode die Energieeffizienz der Lüftung mindert, da große Wärmemengen ungenutzt an die Außenluft abgegeben werden.

Im Wettbewerb um hochwertige Wohn- und Gewerbemietende wird die nachweisbare Qualität der Raumluft zunehmend zu einem Standortkriterium. Ein nachvollziehbares, fachlich dokumentiertes Lüftungskonzept kann in Vermietungs- und Verkaufsprozessen ebenso relevant sein wie Kennzahlen zu Energiebedarf, Schallschutz oder Barrierefreiheit. Die Lüftung im Altbau nachzurüsten wird damit zu einem strategischen Baustein der Immobilienpositionierung im Münchner Markt.

Daten, Studien und regulatorische Rahmenbedingungen

Energetische und hygienische Kennwerte

Gebäude sind in Deutschland für einen erheblichen Anteil des Endenergieverbrauchs verantwortlich, insbesondere für Raumwärme und Warmwasser. Altbauten mit Errichtungsjahr vor Einführung der ersten Wärmeschutzverordnungen weisen in der Regel hohe spezifische Heizwärmebedarfe auf. Werden Gebäudehülle und Anlagentechnik im Zuge einer Sanierung modernisiert, sind Einsparungen von deutlich über 50 Prozent möglich.

Untersuchungen verschiedener Fachinstitutionen belegen jedoch, dass eine stark verbesserte Luftdichtheit ohne korrespondierende Wohnraumlüftung im Altbau häufiger zu Bauschäden führt. Insbesondere in Beständen mit Innendämmungen, ausgebauten Dachgeschossen oder komplexen Grundrissen kann sich Feuchte in Bauteilen anreichern, wenn keine ausreichende Luftwechselrate gesichert ist.

Für Nichtwohngebäude wie Büro- und Verwaltungsbauten wird ein Außenluftvolumenstrom von etwa 30 bis 40 Kubikmetern pro Stunde und Person als Orientierungswert herangezogen, um eine angemessene Luftqualität zu gewährleisten. Solche Zielgrößen sind mit rein manuellem Lüften in der Praxis selten dauerhaft erreichbar. Eine entsprechend ausgelegte Lüftung im Altbau nachzurüsten ermöglicht, diese Volumenströme konstant und kontrolliert bereitzustellen.

Im gehobenen Wohnsegment und in hochwertigen Serviced Apartments im Raum München werden zunehmend Zielwerte für CO₂-Konzentrationen, VOC-Niveaus und Luftfeuchtigkeit definiert. Die Energieeffizienz der Lüftung wird dabei als integraler Bestandteil des Gesamtenergiekonzepts betrachtet. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können einen wesentlichen Anteil der in der Abluft enthaltenen Wärme zurückführen und gleichzeitig Schalleinträge von stark frequentierten Verkehrsachsen deutlich reduzieren.

Gesetze, Normen und technische Regeln

Die rechtlichen Anforderungen an Lüftungssysteme in Bestandsgebäuden ergeben sich aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), den einschlägigen Normen der Reihe DIN 1946 sowie ergänzenden technischen Regeln. Eine zentrale Rolle für Wohngebäude spielt die DIN 1946-6. Sie fordert die Erstellung eines Lüftungskonzepts, wenn im Bestand Fenster erneuert oder wesentliche Änderungen an der luftdichten Ebene der Gebäudehülle vorgenommen werden.

Wird ein Haus saniert, in dem diese Auslösekriterien erfüllt sind, ist demnach zu prüfen, ob durch Infiltration und gelegentliche Fensterlüftung die erforderlichen Luftvolumenströme erreicht werden können oder ob lüftungstechnische Maßnahmen notwendig sind. Die Wohnraumlüftung im Altbau ist damit in vielen Sanierungsvorhaben nicht nur eine Komfortoption, sondern Bestandteil der normgerechten Planung.

Für Nichtwohngebäude im Altbau, etwa Bürogebäude, Praxen oder Handelsflächen, kommen zusätzlich die Arbeitsstättenverordnung und die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) zur Anwendung. Diese definieren unter anderem Mindestanforderungen an Luftwechsel, Luftqualität und thermische Behaglichkeit. Die Energieeffizienz der Lüftung wird vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und verschärfter Nachhaltigkeitsanforderungen zunehmend in Kennzahlen, Zertifizierungen und Berichterstattungen einbezogen.

Im Kontext nachhaltiger Finanzierung und ESG-Reporting rücken auch europäische Vorgaben und Taxonomie-Kriterien in den Fokus. Betreiber gewerblich genutzter Bestandsgebäude im Raum München berücksichtigen bei Sanierungsentscheidungen daher häufig nicht nur nationale Normen, sondern auch Anforderungen aus Nachhaltigkeitszertifikaten, Corporate-Governance-Richtlinien und internen Richtlinienkatalogen.

Förderlandschaft und wirtschaftlicher Kontext

Die Rahmenbedingungen für Förderprogramme für energieeffiziente Sanierungen und Lüftungsanlagen, etwa mit Wärmerückgewinnung, unterliegen regelmäßigen Anpassungen. Im Zusammenspiel von KfW-Programmen, Bundesförderungen und steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten können sich insbesondere bei ganzheitlich geplanten Sanierungsprojekten wirtschaftliche Vorteile ergeben. Voraussetzung ist in der Regel eine integrale Betrachtung von Gebäudehülle, Heizung, Kühlung und Lüftung.

Für Eigentümer mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont ergibt sich aus der Lüftung im Altbau nachrüsten häufig ein Gesamtnutzen, der über reine Energieeinsparungen hinausgeht. Neben der Reduktion von Schadensrisiken durch Feuchte und Schimmel fließen verbesserte Vermietbarkeit, geringere Fluktuation und eine stabilere Marktposition der Immobilie in die Betrachtung ein. Diese Aspekte werden zunehmend auch in Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Portfoliostrategien berücksichtigt.

Planung und Auslegung von Lüftungssystemen im Bestand

Zentrale und dezentrale Systeme

Bei der Konzeption der Wohnraumlüftung im Altbau ist die grundsätzliche Systemwahl zwischen zentralen und dezentralen Lösungen ein wichtiger Ausgangspunkt. Dezentrale Lüftungsgeräte werden üblicherweise raumweise oder zonenweise in Außenwände integriert. Sie eignen sich insbesondere für einzelne Nutzungseinheiten, punktuelle Modernisierungen oder Gebäude, in denen umfangreiche Leitungsführungen nicht realisierbar sind.

Zentrale Lüftungsanlagen hingegen versorgen in der Regel ganze Etagen oder Gebäudeabschnitte über ein Kanalsystem. Sie ermöglichen eine einheitliche Steuerung, erleichtern die zentrale Filterung und bieten Vorteile bei der akustischen Entkopplung und bei der Energieeffizienz der Lüftung. Im Gegenzug stellen sie höhere Anforderungen an Platzbedarf, Leitungswege, Brandschutz und Koordination mit anderen Gewerken.

In einem Altbau mit bereits weitgehend fertiggestelltem Ausbau sind Eingriffe in Tragstruktur, Schächte oder Installationszonen in der Regel nur begrenzt möglich. Werden Durchbrüche, Steigzonen und Technikflächen frühzeitig in die Planung integriert, können Lüftungssysteme allerdings auch in komplexen Bestandsgebäuden wirtschaftlich umgesetzt werden.

Integrale Gebäudeplanung und Schnittstellen

Die Wohnraumlüftung im Altbau steht in enger Wechselwirkung mit Heizungs-, Kühl- und Elektrotechnik sowie mit bauphysikalischen Themen wie Wärme- und Feuchteschutz. Eine isolierte Betrachtung einzelner Gewerke führt häufig zu suboptimalen Lösungen oder zu nachträglichen Anpassungen mit erhöhtem Aufwand.

Im Rahmen integraler Planungskonzepte werden daher in der Regel folgende Aspekte gemeinsam betrachtet:

  • Abstimmung von Heizflächen, Kühlsystemen und Luftvolumenströmen
  • Positionierung von Lüftungsgeräten, Verteilleitungen und Brandschutzklappen
  • Berücksichtigung von Schallschutzanforderungen gegenüber Nachbarbereichen und Außenraum
  • Integration von Regelungstechnik, Sensorik und Gebäudeautomation
  • Zugänglichkeit für Wartung, Filterwechsel und Inspektionen

Wird ein Haus saniert und im Zuge dessen das gesamte TGA-Konzept überarbeitet, können Synergien zwischen Lüftung, Heizung und Kühlung gezielt genutzt werden. Dies betrifft sowohl die zentrale Erzeugung als auch die Verteilung und Raumversorgung.

Lebenszyklusbetrachtung und Betrieb

Die Lüftung im Altbau nachzurüsten verursacht zunächst zusätzliche Investitionskosten. Bei der Bewertung im professionellen Umfeld wird jedoch zunehmend die Gesamtbetrachtung über den Lebenszyklus gewählt. Neben Energieverbräuchen umfassen solche Analysen auch Wartungskosten, Instandhaltungsintervalle, erwartbare Lebensdauern der Komponenten und mögliche Auswirkungen auf Leerstandszeiten oder Mieterwechsel.

In Büro- und Verwaltungsgebäuden kann eine dauerhafte Sicherung der Raumluftqualität, unterstützt durch eine energieeffiziente Wohnraumlüftung, einen messbaren Einfluss auf Nutzungsqualität und Flächenproduktivität haben. In hochwertigen Wohnprojekten fließen Kriterien wie Behaglichkeit, Lärmschutz und Luftreinheit zunehmend in Kauf- und Mietentscheidungen ein.

Umsetzung im Bestand: Von der Bestandsaufnahme bis zum Betrieb

Bestandsanalyse und Konzeptentwicklung

Die Realisierung einer Wohnraumlüftung im Altbau setzt eine detaillierte Kenntnis der vorhandenen Bausubstanz und Haustechnik voraus. In vielen Bestandsgebäuden sind Bestandspläne unvollständig oder veraltet, Leitungsführungen unklar und statische Reserven begrenzt. Eine systematische Bestandsaufnahme bildet daher die Grundlage für jede weitere Planung.

Zu den typischen Schritten der Bestandsanalyse gehören unter anderem:

  • Sichtung und Bewertung vorhandener Planunterlagen und Gutachten
  • Örtliche Begehungen, Sondierungen und gegebenenfalls Öffnungen von Bauteilen
  • Analyse des aktuellen Lüftungsverhaltens und der Nutzungsprofile
  • Prüfung vorhandener Schächte, Installationskanäle und Technikräume
  • Berücksichtigung eventueller Schadstoffbefunde und denkmalpflegerischer Anforderungen

Auf dieser Grundlage wird ein Lüftungskonzept entwickelt, das Nutzung, Bauphysik und Energieeffizienz der Lüftung zusammenführt. In Büroflächen stehen häufig variable Belegungsdichten, flexible Raumstrukturen und Anforderungen an IT-Infrastruktur im Vordergrund. In repräsentativen Wohnnutzungen wirken Aspekte wie Zugfreiheit, Geräuscharmut und die möglichst unsichtbare Integration der Technik stärker prägend.

Koordination, Bauleitung und Qualitätssicherung

Während der Umsetzung im Gebäudebestand ist eine enge Abstimmung zwischen allen beteiligten Gewerken erforderlich. Leitungsführungen der Lüftung dürfen die Tragstruktur nicht schwächen, müssen mit elektrischen und sanitären Installationen abgestimmt werden und sind so zu planen, dass Brandschutzanforderungen eingehalten werden.

Besondere Herausforderungen ergeben sich in historischen oder denkmalgeschützten Altbauten im Raum München. Hier sind häufig zusätzliche Auflagen hinsichtlich Eingriffstiefe, Sichtbarkeit von Bauteilen oder Materialwahl zu berücksichtigen. Lüftungskanäle, Luftein- und -auslässe sowie Außengeräte sind so anzuordnen, dass sie sowohl funktionale als auch gestalterische und denkmalrechtliche Vorgaben erfüllen.

Zur Sicherung der geplanten Energieeffizienz der Lüftung gehören eine fachgerechte Einregulierung der Anlage, Messungen der Volumenströme und gegebenenfalls der Nachweis der Luftdichtheit einzelner Abschnitte. Nur wenn die Ausführung mit der Planung übereinstimmt, lassen sich die vorgesehenen Luftwechselraten und Effizienzkennwerte im Betrieb erreichen.

Inbetriebnahme, Dokumentation und Betriebskonzept

Nach Fertigstellung der lüftungstechnischen Anlagen erfolgen Inbetriebnahme, Funktionsprüfungen und Einregulierung. Im Anschluss werden Messprotokolle erstellt und die Regelungsstrategien geprüft. Eine strukturierte Dokumentation der Anlagenteile, Einstellungen und Wartungsintervalle erleichtert den späteren Betrieb und die Übergabe an Facility-Management-Teams.

In größeren Gewerbeimmobilien und komplexen Wohnanlagen ist ein auf die Nutzung abgestimmtes Betriebskonzept für die Wohnraumlüftung im Altbau von Bedeutung. Es legt unter anderem Sollwerte, Betriebszeiten, Wartungszyklen und Verantwortlichkeiten fest. Facility-Manager und Hausverwaltungen erhalten dadurch eine belastbare Grundlage, um Energieeffizienz der Lüftung, Luftqualität und Verfügbarkeit der Anlagen über den gesamten Nutzungszeitraum zu sichern.

Branchenspezifische Anforderungen und Anwendungsbeispiele

Bürogebäude und Unternehmenszentralen

In Büro- und Verwaltungsgebäuden sind die Anforderungen an die Lüftung im Altbau durch hohe Belegungsdichten, unterschiedliche Arbeitsbereiche und variable Belegungszeiten geprägt. Neben der ausreichenden Frischluftversorgung sind thermische Behaglichkeit, Zugfreiheit und akustischer Komfort entscheidend. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung tragen zur Reduktion des Heizwärmebedarfs bei und ermöglichen gleichzeitig eine kontinuierlich hohe Luftqualität.

Werden Verwaltungsgebäude im Großraum München grundlegend modernisiert, entsteht häufig die Möglichkeit, eine zentrale Lüftungsanlage in das übergeordnete TGA-Konzept zu integrieren. Technikflächen im Dach- oder Untergeschoss können neu organisiert, Schächte gebündelt und Brandschutz, IT-Infrastruktur und Lüftung gemeinsam betrachtet werden. Dies erleichtert die Umsetzung differenzierter Lüftungszonen und die Einbindung in Gebäudeleittechniksysteme.

Für Unternehmen mit strukturiertem Nachhaltigkeits- oder ESG-Reporting bietet eine nachweislich leistungsfähige Lüftung im Altbau die Grundlage, Kennzahlen zur Innenraumluftqualität, zum Energieverbrauch und zur Nutzerzufriedenheit transparent zu dokumentieren. Diese Daten können in Zertifizierungen von Büroflächen und in interne Berichte einfließen.

Luxuswohnungen und hochwertige Wohnnutzungen

Im Premium-Wohnsegment in München, etwa in sanierten Stadthäusern, Altbauvillen oder hochwertigen Dachgeschossausbauten, treffen hohe Anforderungen an architektonische Qualität und Oberflächenstandards auf eine sehr dichte Gebäudehülle. Der natürliche Luftwechsel ist gering, während gleichzeitig hohe Erwartungen an Behaglichkeit, Luftreinheit und Akustik bestehen.

Eine sorgfältig geplante Wohnraumlüftung im Altbau ermöglicht, Komfort, Hygiene und Energieeffizienz in diesen Objekten zu verbinden. Häufig werden zonierte Konzepte umgesetzt, bei denen Bereiche wie Schlafzimmer, Wellnesszonen, Heimkinos oder Gästetrakte gesondert betrachtet und mit differenzierten Luftmengen versorgt werden. Dezentrale oder kleinteilig zentrale Systeme können hier Vorteile bei Flexibilität und Einbindung in bestehende Strukturen bieten.

Die Energieeffizienz der Lüftung spielt auch in diesem Segment eine zunehmende Rolle. Effiziente Ventilatoren, Wärmerückgewinnung und bedarfsgeführte Regelungen reduzieren den Strombedarf, ohne die Komfortanforderungen einzuschränken. Leise Komponenten, geeignete Filterkonzepte und unauffällige Integration der Luftauslässe werden zu wesentlichen Planungsparametern.

Gewerbe-, Praxis- und Einzelhandelsflächen

In gewerblich genutzten Altbauten, etwa in Einzelhandelsflächen, Showrooms, Gastronomie oder medizinischen Einrichtungen, steht die Nutzer- und Kundenfrequenz im Mittelpunkt. Kurze Aufenthaltszeiten vieler Personen auf begrenzter Fläche führen zu schnellen Veränderungen der CO₂- und Feuchtewerte sowie der Geruchssituation. Eine Lüftung im Altbau nachzurüsten schafft hier die Voraussetzung für eine konstante Luftqualität.

In gemischt genutzten Gebäuden mit Verkaufsflächen, Büros, Lagerbereichen und eventuell Wohnungen stellt sich häufig die Frage nach zonengetrennten Lösungen. Unterschiedliche Betriebszeiten und Nutzungsprofile machen es erforderlich, die Energieeffizienz der Lüftung über eine differenzierte Regelung zu optimieren. Bereiche mit dauerhaft hohem Luftwechselbedarf können dabei von weniger kritischen Zonen getrennt behandelt werden.

Wird ein gesamtes Haus saniert und für eine neue gewerbliche Nutzung umgebaut, werden Lüftung, Klimatisierung und Beleuchtung in der Regel als zusammenhängendes System betrachtet. Interne Wärmelasten, Beleuchtungskonzepte und lüftungstechnische Anforderungen werden aufeinander abgestimmt, um ein ausgewogenes Verhältnis von Komfort, Energieeinsatz und Betriebssicherheit zu erreichen.

Lüftung im Altbau und Denkmalschutz

Die Integration moderner Lüftungstechnik in denkmalgeschützte Gebäude in München und Bayern erfordert eine sorgfältige Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Fassaden, Stuckdecken, historische Fenster und Dachlandschaften dürfen optisch und konstruktiv nur in engen Grenzen verändert werden. Zugleich muss eine ausreichende Luftqualität sichergestellt werden, um Feuchte- und Schadensrisiken in der historischen Substanz zu reduzieren.

In vielen Fällen kommen verdeckte Installationswege zum Einsatz: Lüftungskanäle werden in bestehenden Schachtanlagen, abgehängten Decken in Nebenräumen oder innerhalb neu geschaffener Installationskerne geführt. Außenluft- und Fortluftöffnungen werden bevorzugt an wenig exponierten Fassadenflächen, in Innenhöfen oder im Dachbereich angeordnet. Wo größere Gitter nicht zulässig sind, können mehrere kleine Öffnungen mit angepassten Abdeckungen in das architektonische Gesamterscheinungsbild integriert werden.

Der Einsatz dezentraler Geräte bietet sich an, wenn keine durchgehenden Schächte verfügbar sind oder Eingriffe in die tragende Struktur begrenzt bleiben müssen. In solchen Fällen wird die Lüftung im Altbau raumweise geplant und auf die jeweiligen Nutzungen zugeschnitten. Voraussetzung ist eine sorgfältige Planung der Wanddurchführungen, des Schallschutzes und der Kondensatführung, um Schäden an der historischen Bausubstanz zu vermeiden.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachplanern für Lüftungstechnik, Architekten, Statikern und Denkmalpflege ist unverzichtbar. Nur so lassen sich Lösungen finden, die sowohl bauphysikalische Anforderungen als auch gestalterische und rechtliche Vorgaben erfüllen. Im Großraum München hat sich ein abgestimmtes Vorgehen mit frühzeitigen Abstimmungsterminen als zielführend erwiesen, um Planungsrisiken und Verzögerungen in der Genehmigungsphase zu minimieren.

Energieeffizienz der Lüftung und Wärmerückgewinnung

Die Energieeffizienz der Lüftung hat in sanierten Altbauten einen wesentlichen Einfluss auf den Gesamtenergiebedarf. Je dichter die Gebäudehülle ausgeführt wird, desto relevanter werden die Lüftungswärmeverluste. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung können einen Großteil der in der Abluft enthaltenen Wärmeenergie über Wärmetauscher an die Zuluft übertragen und so den Heizwärmebedarf deutlich reduzieren.

In zentralen Anlagen für Wohn- und Bürogebäude werden häufig Kreuzstrom-, Gegenstrom- oder Rotationswärmetauscher eingesetzt. Wirkungsgrade von 75 bis 90 Prozent sind technisch erreichbar und tragen maßgeblich zu einer guten Energiebilanz bei. Entscheidend ist, dass Druckverluste im Kanalsystem begrenzt werden, um Ventilatorleistungen und Stromverbräuche niedrig zu halten. Eine sorgfältige Dimensionierung der Luftleitungen, geeignete Strömungsführung und eine hydraulische Einregulierung der Anlage sind hierfür maßgebend.

Dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung arbeiten entweder mit regenerativen Speichern oder mit kompakten Kreuzgegenstromwärmetauschern. In Wohnnutzungen in München werden diese Lösungen häufig eingesetzt, wenn einzelne Wohnungen oder Nutzungseinheiten saniert werden und eine zentrale Technikzentrale nicht zur Verfügung steht. Die Energieeffizienz der Lüftung hängt in diesen Fällen stark von der Qualität der Geräte, der Montage und der Einregulierung ab.

Zusätzlich zur Wärmerückgewinnung gewinnt die Feuchterückgewinnung an Bedeutung. In der Heizperiode kann eine zu starke Austrocknung der Raumluft vermieden werden, indem ein Teil der Abluftfeuchte auf die Zuluft übertragen wird. Dies erhöht die Behaglichkeit, reduziert Staubaufwirbelungen und kann sich positiv auf die Wahrnehmung des Raumklimas auswirken. In Bürogebäuden und hochwertigen Wohnnutzungen wird dieser Aspekt zunehmend in die TGA-Planung einbezogen.

Bedarfsgerechte Regelung und Gebäudeautomation

Eine effiziente Lüftung im Altbau setzt neben geeigneter Hardware eine intelligente Regelungstechnik voraus. Starre Dauerbetriebskonzepte führen in der Praxis häufig zu unnötig hohen Luftvolumenströmen und damit zu erhöhten Energieverbräuchen. Bedarfsgerechte Lüftungsstrategien nutzen Sensorik, um Luftqualität, Belegung und Nutzungsprofile zu erfassen und die Anlage entsprechend zu steuern.

In Büro- und Verwaltungsgebäuden im Raum München werden zunehmend CO₂-, VOC- und Feuchtesensoren eingesetzt, die die Luftwechselrate dynamisch anpassen. In Besprechungsräumen oder Projektflächen mit temporär hoher Belegung kann so kurzfristig eine erhöhte Frischluftzufuhr bereitgestellt werden, während in weniger frequentierten Bereichen die Luftmengen reduziert bleiben. Präsenzmelder und Raumbelegungssysteme können mit der Lüftungsregelung gekoppelt werden, um Leerstände zu erkennen und die Anlage automatisch in einen reduzierten Betrieb zu versetzen.

In Wohngebäuden hat sich eine Kombination aus Grundlüftung und bedarfsabhängiger Intensivlüftung bewährt. Feuchtespitzen in Bädern und Küchen sowie Geruchsbelastungen werden über zeitweise erhöhte Luftvolumenströme abgebaut, während in der übrigen Zeit eine niedrigere Luftwechselrate ausreichend ist. Dies verbessert die Energieeffizienz der Lüftung und reduziert gleichzeitig Zugerscheinungen.

Die Einbindung in eine übergeordnete Gebäudeautomation (GA) oder ein Gebäudeleitsystem ermöglicht es Betreibern, Betriebszustände zentral zu überwachen, Alarmmeldungen zu empfangen und Betriebszeiten an wechselnde Nutzungsanforderungen anzupassen. Gerade in größeren Immobilienportfolios in München werden solche Lösungen genutzt, um lüftungstechnische Anlagen standortübergreifend zu bewirtschaften und Kennzahlen zur Energieeffizienz systematisch auszuwerten.

Schallschutz, Komfort und Nutzerakzeptanz

Neben energetischen Kennwerten entscheidet der akustische und thermische Komfort maßgeblich über die Akzeptanz einer nachgerüsteten Lüftung im Altbau. Geräusche aus Ventilatoren, Strömungsgeräusche in Luftleitungen sowie Schalleinträge von außen dürfen die Nutzung von Wohnungen, Büros oder Praxen nicht beeinträchtigen. In innerstädtischen Lagen wie der Münchner Innenstadt kommt hinzu, dass Außenlärm über Fensterlüftung nur schwer kontrollierbar ist. Eine fachgerecht geplante mechanische Lüftung kann hier zu einer deutlichen Verbesserung des Innenraumklimas beitragen.

Wesentliche Planungsparameter sind niedrige spezifische Schallleistungspegel der Ventilatoren, geeignete Schalldämpfer in Zu- und Abluftsträngen sowie eine strömungsoptimierte Auslegung der Luftauslässe. Insbesondere in Schlafräumen, Besprechungszonen und Behandlungsräumen müssen die zulässigen Schallpegel eingehalten werden. Dezentrale Geräte sind so zu platzieren, dass Körperschallübertragungen in die Baukonstruktion minimiert werden, beispielsweise durch entkoppelte Montage und geeignete Befestigungssysteme.

Nutzerakzeptanz hängt zudem von Zugfreiheit, Temperaturverteilung und Bedienbarkeit ab. Zu hohe Luftgeschwindigkeiten in Aufenthaltszonen oder schlecht positionierte Luftauslässe führen häufig zu Beschwerden. Eine sorgfältige Strömungssimulation oder zumindest eine praxisorientierte Auslegung der Luftführung hilft, kritische Situationen zu vermeiden. Intuitive Bedienoberflächen, klare Nutzerinformationen und gut erreichbare Filterzugänge erleichtern den täglichen Umgang mit der Anlage.

Insbesondere in Wohnanlagen in München hat sich gezeigt, dass eine transparente Kommunikation gegenüber Eigentümern und Mietern die Akzeptanz der Wohnraumlüftung im Altbau erhöht. Erläuterungen zur Funktionsweise, zu Wartungspflichten und zur Bedeutung der Luftwechselrate für die Vermeidung von Schimmel unterstützen einen sachgerechten Betrieb und reduzieren Eingriffe der Nutzer in die Grundeinstellungen.

Filterkonzepte und Luftqualität

Die Qualität der Raumluft hängt nicht nur von der Luftwechselrate, sondern auch von der Filterung der Außen- und Umluft ab. In urbanen Regionen mit Verkehrsemissionen, Industrieeinflüssen und saisonalen Pollenbelastungen ist ein abgestimmtes Filterkonzept erforderlich, um Feinstaub, Pollen und andere Partikel zuverlässig zurückzuhalten. Dies gilt insbesondere für Wohngebäude an stark befahrenen Straßen und für Büro- oder Praxisflächen mit hohen Anforderungen an die Innenraumluftqualität.

Zentrale Lüftungsanlagen ermöglichen den Einsatz mehrstufiger Filtersysteme, beispielsweise Kombinationen aus Vorfiltern und Feinfiltern. In sensiblen Bereichen, etwa medizinischen Einrichtungen, können zusätzlich spezielle Filterstufen zur Reduktion mikrobiologischer Belastungen vorgesehen werden. Die Filterklassen werden anhand der zu erwartenden Außenluftqualität und der angestrebten Innenraumstandards ausgewählt.

Bei dezentralen Geräten ist die regelmäßige Wartung der Filter entscheidend. Verstopfte oder gealterte Filter erhöhen den Druckverlust, verschlechtern die Energieeffizienz der Lüftung und können zu einer Reduktion der Luftvolumenströme führen. Ein praxisgerechtes Wartungskonzept mit klar definierten Intervallen, eindeutigen Zuständigkeiten und einer verständlichen Dokumentation ist insbesondere in größeren Wohnungsbeständen unerlässlich.

Digitale Servicekonzepte, etwa mit Laufzeit- oder Druckdifferenzüberwachung, unterstützen Betreiber und Facility-Management dabei, Filterwechsel bedarfsorientiert statt rein zeitgesteuert durchzuführen. Dies kann Betriebskosten senken und gleichzeitig die Luftqualität sichern. In ESG-orientierten Portfolios werden entsprechende Daten zunehmend genutzt, um die Qualität des technischen Gebäudebetriebs nachzuweisen.

Hydraulische Einbindung und Schnittstellen zur Heiz- und Kältetechnik

In vielen sanierten Bestandsgebäuden in Bayern werden Lüftungs-, Heiz- und Kälteanlagen gemeinsam betrachtet, um Synergien zu nutzen und die Energieeffizienz zu maximieren. Die Wohnraumlüftung im Altbau kann beispielsweise mit wassergeführten Heiz- und Kühlsystemen kombiniert werden, die über Flächenheizungen, Kühldecken oder Gebläsekonvektoren realisiert werden. Die richtige Abstimmung der Luftvolumenströme mit den Heiz- und Kühlleistungen ist dabei entscheidend für ein ausgewogenes Raumklima.

In Bürogebäuden werden häufig Luftmengen primär für die hygienische Lüftung ausgelegt, während die Haupt-Lastabdeckung für Heizung und Kühlung über wassergeführte Systeme erfolgt. Dies reduziert die erforderlichen Luftvolumenströme und damit den Energiebedarf für die Ventilation. In Wohngebäuden mit Wärmepumpensystemen kann die Lüftungsanlage im Rahmen eines Gesamtkonzepts so eingebunden werden, dass Abtauvorgänge, Betriebszeiten und Temperaturregime aufeinander abgestimmt sind.

Schnittstellen zur Regelungstechnik sind frühzeitig zu definieren. Temperaturfühler, Feuchtesensoren und CO₂-Messstellen werden so platziert, dass sie repräsentative Messwerte liefern und nicht durch lokale Wärmequellen oder Zugluft verfälscht werden. In komplexen Objekten in München hat sich eine modulare Regelungsarchitektur bewährt, bei der raumweise Regelungen mit einer übergeordneten Managementebene verknüpft sind.

Bei der Sanierung von Altbauten mit begrenzten Technikflächen ist die Kompaktheit der Anlagen ein wesentlicher Faktor. Kombinierte Lüftungs- und Heizgeräte, Deckensegel mit integrierter Lüftung und Kühlung oder multifunktionale Technikräume können helfen, den Flächenbedarf zu reduzieren. Gleichzeitig sind Wartungszugänglichkeit, Brandschutz und Schallschutz zu berücksichtigen.

Wartung, Instandhaltung und langfristiger Betrieb

Die technische und wirtschaftliche Qualität einer Lüftung im Altbau zeigt sich im laufenden Betrieb. Ungeplante Ausfälle, unzureichend gewartete Komponenten oder nicht dokumentierte Anpassungen an der Regelung können die Energieeffizienz der Lüftung und die Luftqualität erheblich beeinträchtigen. Ein strukturiertes Instandhaltungskonzept ist daher fester Bestandteil moderner Betreiberstrategien.

Für Wohnanlagen, Bürogebäude und gemischt genutzte Immobilien im Raum München werden in der Regel Wartungsverträge mit klar definierten Leistungsinhalten abgeschlossen. Dazu gehören Inspektionen der Lüftungsgeräte, Funktionsprüfungen der Regelung, Messungen von Luftvolumenströmen, die Kontrolle von Brandschutzklappen sowie die Prüfung der Kondensatführung. In regelmäßigen Abständen werden zudem die Energieverbräuche ausgewertet, um Optimierungspotenziale zu identifizieren.

Im Zuge der Digitalisierung gewinnt das Thema Fernüberwachung an Bedeutung. Über entsprechende Schnittstellen können Betriebsdaten ausgelesen, Zustände analysiert und Störungen frühzeitig erkannt werden. Facility-Management-Dienstleister erhalten so die Möglichkeit, proaktiv auf Abweichungen zu reagieren und Wartungseinsätze effizient zu planen. Gerade bei Immobilienportfolios mit mehreren Standorten in Bayern erleichtert dies den wirtschaftlichen Betrieb.

Für Betreiber gewerblich genutzter Bestandsgebäude ist es sinnvoll, Wartungs- und Betriebskonzepte eng mit den Anforderungen aus Zertifizierungen, internen Richtlinien und ESG-Vorgaben zu verknüpfen. Dokumentierte Wartungsnachweise, regelmäßige Effizienzprüfungen und belastbare Kennzahlen zur Raumluftqualität unterstützen nicht nur die technische, sondern auch die regulatorische und reputative Absicherung des Gebäudebetriebs.

Risiken, typische Fehler und Strategien zur Risikominimierung

Trotz moderner Technik und klarer Regelwerke treten in der Praxis regelmäßig Probleme bei der Lüftung im Altbau auf. Häufige Ursachen sind unzureichende Bestandsaufnahmen, unvollständige Koordination der Gewerke, unterschätzte Schallschutzanforderungen oder unklare Verantwortlichkeiten im Betrieb. Auch das Nutzerverhalten spielt eine Rolle: deaktivierte Anlagen, blockierte Luftauslässe oder falsch vorgenommene Einstellungen können die Funktionsfähigkeit erheblich einschränken.

Typische Fehlerquellen sind unzureichend dimensionierte Schächte, zu enge Leitungsführungen, fehlende Revisionsöffnungen, nicht abgestimmte Brandschutzkonzepte oder falsch platzierte Außenluftansaugungen. In innerstädtischen Lagen in München kann eine zu nahe Lage zur Straße zu erhöhten Schadstoff- und Lärmeinträgen führen. In Innenhöfen sind Geruchsbelastungen aus Gastronomie oder Müllbereichen zu berücksichtigen.

Zur Risikominimierung empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen mit klar definierten Projektphasen: detaillierte Bestandsanalyse, Variantenuntersuchungen, frühzeitige Abstimmungen mit Behörden, integrale Planung mit allen TGA-Gewerken, begleitende Qualitätssicherung auf der Baustelle sowie eine systematische Inbetriebnahme mit Mess- und Dokumentationspflichten. Ergänzend ist eine Schulung der technischen Betreiber und gegebenenfalls der Nutzer sinnvoll, um Fehlbedienungen zu vermeiden.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die regelmäßige Überprüfung der Anlagen im laufenden Betrieb. Monitoring der Luftvolumenströme, stichprobenartige CO₂-Messungen in repräsentativen Räumen sowie die Auswertung von Betriebszeiten und Störmeldungen helfen, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und nachzusteuern. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass die geplante Energieeffizienz der Lüftung und die angestrebte Raumluftqualität dauerhaft erreicht werden.

Fazit:
Die nachträgliche Wohnraumlüftung im Altbau ist im Großraum München ein zentrales Instrument, um energetisch modernisierte Gebäude hygienisch, komfortabel und langfristig schadensfrei zu betreiben. Entscheidend sind eine fundierte Bestandsanalyse, die Wahl eines zum Gebäude passenden Lüftungssystems, eine integrale Planung mit Heizungs- und Kältetechnik sowie eine sorgfältige Ausführung mit dokumentierter Inbetriebnahme. Für Firmenkunden, Investoren und Betreiber empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen: Frühzeitige Einbindung von Fachplanern, klare Betriebs- und Wartungskonzepte, Nutzung bedarfsgerechter Regelungsstrategien und ein kontinuierliches Monitoring der Energieeffizienz der Lüftung. Auf dieser Basis lassen sich Altbauten technisch zukunftsfähig machen und gleichzeitig die Anforderungen aus Gesetzgebung, ESG-Strategien und Marktumfeld zuverlässig erfüllen.

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